Dieses Blog durchsuchen

Samstag, 29. April 2017

Tulpenblüte in Holland und eine Festungsanlage

Die Tulpenblüte

Ob es diesmal klappt? Ob wir dieses Mal die Tulpenblüte in Holland erleben und uns damit einen Traum erfüllen können?

Wir waren schon mehrfach in Nordholland rund um Alkmaar unterwegs. Zweimal für je eine Woche im Oktober. Da ist es erfahrungsgemäß ganz schwierig mit der Tulpenblüte. Im Herbst sieht man (logischerweise) ein Haufen brauner Felder. Die Tulpen werden auf den endlosen Feldern nach der Blüte im Frühjahr komplett abgemäht, damit die Tulpenzwiebel alle Energie für sich nutzen kann und schön groß und kräftig wird.

Letztes Jahr hingegen waren wir über Ostern dort. Prima, Ostern ist im Frühling und im Frühling blühen Tulpen. Tja – zu früh gefreut! Es war letztes Jahr vor Ostern noch recht kühl und keine einzige Tulpe hat sich auf den Feldern gezeigt. Na super. Ferien werden lange vorher festgelegt und richten sich leider so gar nicht nach Besonderheiten wie der Tulpenblüte.

Aber dieses Jahr! Einmal muss es doch klappen! Wenn wir auch natürlich nicht nur wegen der Tulpenblüte in unser wunderschönes Nachbarland fahren – es gibt noch so viel anderes schönes zu sehen! In Hessen waren diesmal die Osterferien in den beiden Wochen vor Ostern und wir waren vom 7.-14. April in den Niederlanden.

Auch dieses Mal waren wir wieder in Egmond aan Zee im dortigen Park von Roompot Parks, dem „Kustpark Egmond aan Zee“. Wir mieten dort ein Mobilhome, hier liebevoll Charlet genannt, das mit solchem Komfort aufwartet, dass es auch mit Glamping nichts mehr zu tun hat. Vielmehr ist es ein schnuckeliges, schickes Ferienhäuschen. Und selbst wenn draußen der Wind heult und der Regen eiskalt an die Scheiben klopft und lautstark Einlass fordert – drin ist es mollig warm und gemütlich. Durch die „richtigen“ Heizkörper (statt kleiner Gasöfen, wie wir sie von Parks anderer Anbieter kennen) ist es 1. schnell warm und 2. auch nachts nicht schlotterkalt. Und die Einrichtung ist komfortabel und das Kücheninventar reicht vom Wasserkocher bis zum Nudelsieb – alles da, was man braucht. 

Der Wohn-Essbereich in unserem Mobilhome. Schick, oder?
 

Aber ich schweife ab – zurück zur Tulpenblüte! Haben wir sie denn nun gefunden?

Die ersten Tulpenfelder! Ach, was freue ich mich!

Ja! Wir haben Tulpenfelder über Tulpenfelder und ein Hyazinthenfeld neben dem anderen gefunden, außerdem Narzissen so weit das Auge reicht. Es war ein absoluter Traum und genauso schön, wie ich mir das immer ausgemalt hatte. Wunderschön!




Wir sind sehr viel unterwegs gewesen und viel davon hat sich um die Blume gedreht, deren Name auf das türkische Wort für „Turban“ zurückgeht. Auf dem Weg nach Den Helder, ganz oben in Nordholland kamen wir an sehr vielen Tulpen- und Hyazinthenfeldern vorbei.

Hyazinthenfelder so weit das Auge reicht. Ein Traum geht in Erfüllung!
Die Hyazinthen duften, das ist der Wahnsinn. Kaum macht man das Fenster
runter, ist sofort das ganze Auto erfüllt von ihrem schweren, süßen Duft
 




Düstere Geschichte im Fort Kijkduin

In Den Helder selbst haben wir uns das Fort Kijkduin angesehen, ein Museum in einer Festungsanlage, die von Napoleon erbaut wurde. 

Fort Kijkduin
Napoleon zu Pferd

Heute ist dort ein Museum zur Geschichte der Festung untergebracht, das recht düster und schwer daher kommt. Denn auch im zweiten Weltkrieg wurde die Festung für Kriegszwecke genutzt und der größte Teil der Ausstellung ist auf diesem dunklen Kapitel der Geschichte aufgebaut. Sehr eindrucksvoll gemacht, aber schwere Kost in den dicken Mauern.

eine Soldatenstube aus dem zweiten Weltkrieg

Auch ein Bunker ist begehbar, man kann von dort aus sogar über eine Wendeltreppe hinunter steigen in einen sehr dunklen und vor allem extrem schmalen Verbindungsgang zum Festungsgebäude. Es passten gerade eben zwei Füße nebeneinander, so schmal war der Gang. 

Der düstere, enge Tunnel, der den Bunker
mit dem Festungsgebäude verbindet
Vorne lief die Kleinste der Familie, dann der Größte, danach meine große Tochter und am Schluss ich. Tja, und da mein Mann so groß ist, dass er die wenigen blauen Lampen komplett verdeckt hat, sind meine große Tochter und ich eben blind durch diesen Gang gelaufen. Das war schon ein wenig gruselig – man sah ja nicht einmal, wo man den Fuß hinsetzt!

Napoleon auf einem alten Walross-Zahn


Außerdem gibt es in Fort Kijkduin ein Aquarium, groß angepriesen mit Tunnel, durch den man unter den Fischen hindurch laufen kann. Ganz ehrlich – das braucht kein Mensch. Die Aquarien sind völlig überaltert und viel, viel zu klein. Es gruselte mich ein weiteres Mal – die armen Tiere! Nein, das Aquarium hat mir überhaupt nicht gefallen und dem Rest der Bande ging es ähnlich. Die beiden Leuchttürme, die wir dann noch besucht haben (bei Den Helder und bei Julianadorp) haben uns zurück in die Helligkeit gebracht, auch wenn wir nicht hinaufsteigen konnten. 

der Leuchtturm bei Den Helder "Lange Jaap"

Wo ist der denn bitte "lang"? 😉
 
und der Leuchtturm Groote Kaap
bei Julianadorp

Wir haben noch mehr erlebt, vieles davon hat mit Tulpen zu tun. Davon berichte ich euch in Kürze mehr.

Donnerstag, 20. April 2017

Blüten in blau



Heute habe ich mal wieder was kreatives mitgebracht. Neulich verfiel ich in eine Art "Karten-Rausch" und es sind an einem Tag 8 (!!) Karten entstanden. Das hatte ich lange nicht!

Die erste will ich euch heute hier zeigen:





Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterferien? Unsere Ferien in Hessen sind ja schon vorbei und der Alltag hat am Dienstag wieder begonnen. Was wir in den Ferien gemacht haben, erzähle ich in Kürze hier.
Bericht ist in Arbeit....

Bis bald!!