Dieses Blog durchsuchen

Sonntag, 24. Juli 2016

Hallo Ihr Lieben!


Feste muss man feiern, wie sie fallen! So war kürzlich eine Karte zum 18. Geburtstag gefragt. 18 ist jung - da kann man schon mal richtig knallige Farben nehmen, dachte ich. Und so entstand mit den Farber Castell Gelatos diese Karte:







Gefällt sie euch? Ich hätte mich mit 18 bestimmt drüber gefreut (wenn dann noch ein Scheinchen drin gelegen hätte noch mehr...) *grins*

Bis bald! Eure Nina

Mittwoch, 20. Juli 2016

Ein Abschied ist auch ein Neuanfang!

Hallo Ihr Lieben!

Weil es gerade so gut in unsere eigene Familie passt (wir haben gerade Kindergarten- und Grundschulabschied zu beklagen, sie sind doch beide arg traurig über die Abschiede) will ich euch die Karte zeigen, die neulich zu einem Abschied in die Rente entstand. Ich finde, das mit jedem Abschied (also vom unumkehrbaren Abschied mit dem Tod mal abgesehen) auch etwas neues beginnt. Nur weil ich in Rente gehe, ist ja mein Leben nicht zu Ende. Es beginnt etwas Neues, das auch total schön sein kann. Und so wird es mit den Abschieden vom Kindergarten und der Grundschule sein. Das Leben besteht aus Veränderung - so ist es einfach. Nicht einfach, das in jungen Jahren zu lernen - wo es doch auch uns Erwachsenen oft noch schwer fällt.

Aber zurück zur Karte! Eine Karte in DIN A 4 sollte ich machen. Hmmm... Das ist nicht leicht eine große Karte sinnvoll zu gestalten und zu füllen. Da muss man gut überlegen, was man drauf macht, damit es nicht zu leer und auch nicht zu überladen aussieht! Alle Stanzen, die ich habe, sind eher für normalgroße Karten ausgelegt. Doch ich war am Ende ganz zufrieden und die Auftraggeberin glaube ich auch. Seht selbst:




Unten habe ich den Spruch von Hermann Hesse aufgebracht, da er so schön zum neuen Anfang passt.


Oben auf der Karte:

Und das habe ich innen noch gemacht - es sah bei der riesigen Karte einfach zu nackt aus...


So ihr Lieben, nun sage ich: bis bald! Eure Nina

Dienstag, 12. Juli 2016

kuscheliger Nachwuchs

Hallo Ihr Lieben!

Bei uns hat es mal wieder Nachwuchs gegeben. Ganz kuschelig ist er. Einen satten, braunen Ton hat sein kuscheliges Fell. Und die Nase, so blank und schwarz. Und die Äuglein! So munter und doch noch ein wenig ängstlich schauen sie umher...

Na, sagt ihr mir, an welchen Nachwuchs ihr denkt? Ich wüsste zugerne, was ihr glaubt, was es ist...


Ich werde es euch am besten einfach mal zeigen, das neueste Familienmitglied, oder?

Na, nun habt ihr eine andere Idee, wie gerade eben noch, was?

Hier ist sie auch schon im Ganzen!

Darf ich vorstellen? Das ist Lene. Ist vor ein paar Wochen (kurz vor unserem Zeltwochenende) geschlüpft. Ich wollte so lange schon mal einen Teddy nähen. Nun habe ich endlich Teddystoff bestellt, und Nasen und Augen und mich gleich dran gesetzt. Ein Schnittmuster war schnell gefunden und schon ging es los! Es war so schön, zu sehen, wie unter meiner Nadel langsam das Teddykind entstand. Sie ist übrigens komplett mit Nadel und Faden in meiner Hand - ganz ohne Nähmaschine - entstanden. Lediglich für das Kleid habe ich die Maschine rausgeholt. 


Sie hat sogar Gelenke, damit sie Kopf, Arme und Beine bewegen kann. 
 







Und, was sagt ihr? Für's allererste Mal nicht so schlecht, oder? Ich habe sie sehr lieb, die kleine Lene. Und falls ihr fragen wolltet: Nein, sie sucht kein neues Zuhause. Sie will unbedingt!!! bei mir bleiben. Das erste Teddykind ist doch was ganz besonderes, oder?

Habt einen kuscheligen Abend!

Bis bald, eure Nina

Samstag, 2. Juli 2016

Sehnsuchtsort - "Back-to-the-roots-Challenge" von Mel

Hallo Ihr Lieben!


Und schon wieder möchte ich euch etwas zeigen, das mit einer Challenge zu tun hat. Mit diesem Beitrag möchte ich bei Mel und ihrem wunderbaren Blog "Kreativsüchtig" teilnehmen!


Bei dieser Challenge geht es darum, beim scrappen auch mal ohne das ganze Schnick-Schnack auszukommen. Sondern mal nur das zu benutzen, was jeder sowieso zu Hause hat: Schere, Kleber, Cutter, Wasserfarben, Pinsel, Lineal, Tacker, Locher und sonstiges Haushaltsgerät. Also alles, was nicht speziell für's Scrapbooking gedacht ist. 

Die Idee finde ich richtig gut. Ich habe mir schon vor einiger Zeit erst mal einen "Einkaufsstopp" verordnet. Viel zu viel Kram liegt in meinen Kisten, Schubladen und Fächern. Und viel zu wenig davon benutze ich wirklich. Also werden jetzt erst mal alle Dinge verarbeitet, die sich sowieso in meinem Besitz befinden. Klappt auch ganz gut. 

Naja, ich gebe es zu - ein bisschen Papier ist doch noch neu dazu gekommen. Das brauchte ich gaaaaanz dringend. Wirklich... (Und es wird auch aktuell schon verarbeitet!)

Jedenfalls fand ich die Idee "Zurück zu den Anfängen" wirklich gut. Meine ersten Alben habe ich im zarten Alter von ca. 13 Jahren verziert und aufgehübscht - sogar erste Alben selbst gebunden habe ich damals. Nur "Scrapbooking" nannte das natürlich noch kein Mensch.

Wenn ich mir die Kommentare bei Mel so durchlese, geht das ganz vielen so. Echt lustig!



Jetzt seid ihr neugierig, wie das Layout aussieht, stimmts'?

Hier ist es schon:


Verwendet habe ich folgendes:
- Tonkarton

- Kleber
- natürlich ein Foto :-)
- Tacker
- Wasserfarben
- Pinsel
- Deckel von zwei unterschiedlichen Dosen
- Schere
- schwarzer Stift
- Architektenpapier
- ein feuchtes Papiertuch
- Cutter
- Lineal

Noch eine kurze Entstehungsgeschichte:

Ich habe ein klassisches Layout in der Größe 12" x 12" gewählt (das sind 30,5 cm x 30,5 cm).

Zuerst natürlich das Tonpapier auf die richtige Größe bringen. Das Papiertuch mit Wasser anfeuchten und damit vorsichtig in der Wasserfarbe Farbe aufnehmen. Damit habe ich dann erst mal über das Papier gewischt (die blauen Streifen im Hintergrund). Dann habe ich mit einem sehr nassen Pinsel die selbe Farbe aufgenommen und dicke Kleckse über das ganze Papier verteilt. 

In der Zeit, wo die dicken Kleckse getrocknet sind, habe ich mich am Titel versucht - das war sehr schwer. Denn mit dem Pinsel so kleine Buchstaben zu schreiben, hat mich ein wenig verzweifeln lassen... Keine Ahnung, wie oft ich das immer wieder neu geschrieben habe.

Jetzt zu der Geschichte mit den Deckeln! Den Rand der beiden Deckel habe ich mit der Wasserfarbe angemalt. 



Und dann auf das Papier gestempelt (denn richtige Stempel sind ja nicht erlaubt!).  



Ein bisschen Schnick-Schnack muss sein, daher oben die Papierchen und die Tackerklammern. Und ja, das Foto muss auch gemattet werden - das sieht sonst irgendwie komisch aus. Doch Tonpapier ist ja erlaubt!












Hier seht ihr noch mal das Foto etwas besser. Es zeigt meine heißgeliebte Planai, unseren Lieblingsberg in der Steiermark. Denn man schaut von dort aus ganz wunderbar ins Tal und auf das Dachsteinmassiv gegenüber. Das Bild lässt mich tief atmen, alles vergessen und mein Herz vor Sehnsucht verkrampfen. Eben ein Sehnsuchtsort.





Mit dem schwarzen Stift habe ich dann übrigens noch rundherum ein paar Linien gedoodelt und schon war es fertig, das Layout. Gefällt es euch?


Es sind schon wundervolle Layouts zusammengekommen, schaut doch mal bei Mel vorbei!

Bis bald, eure Nina