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Dienstag, 29. Dezember 2015

Mainz und Chagall

Ich hatte euch vor einiger Zeit noch einen Bericht über Mainz versprochen - hier ist er nun endlich.

Wir sind bei unserem Adventswochenende für ein paar Stunden mit dem Bus in die Innenstadt gefahren um den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Dieses Jahr hatte ich mich vorher ein bisschen besser auf unseren Wochenendtrip vorbereitet. Dabei entdeckte ich, dass in Mainz die einzigen Kirchenfenster Deutschlands zu besichtigen sind, die Marc Chagall entworfen hat. Das weckte gleich mein Interesse: Kirchen besuche ich sowieso sehr gerne und wenn dann noch ein berühmter Künstler dazu kommt - um so besser!

Die anderen wollten alle nicht mit kommen und so zog ich alleine los. Wir fuhren mit dem Bus bis zum Marktplatz. Die anderen sieben gingen nach links auf den Weihnachtsmarkt, ich ging nach rechts, der Kirche St. Stephan entgegen. Dort sind die Kirchenfenster eingebaut. Der damalige Pfarrer Klaus Meyer nahm Kontakt mit Chagall auf und nach mehreren Jahren wurde sein Wunsch Wirklichkeit. Chagall gestaltete 9 Kirchenfenster für die Kirche St. Stephan. Und genau die wollte ich gerne sehen.

Ich bin am Fastnachtsbrunnen vorbei gekommen, vor dem auch noch ein winzig kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut war. Der Brunnen wurde 1967 feierlich eingeweiht. Er zeigt allerlei närrische Figuren, die zur Fastnachtszeit in Mainz eine Rolle spielen. Der Brunnen verjüngt sich zum Fuß hin, was auf den während der Fastnachtszeit "auf den  Kopf gestellten" Mainzer Dom anspielen soll. Man kann einige Zeit vor dem Brunnen verweilen, denn es gibt viel zu entdecken. Über 200 Figurgen sind zu sehen!




Ich wollte jedoch die Chagall Fenster sehen und bin nicht so lange stehen geblieben.

Noch ein paar Mal um die Ecke und schon konnte ich die Kirche St. Stephan sehen. Doch ein anderes Gebäude weckte erst noch mein Interesse und so ging ich noch ein Stück weiter geradeaus. Nun ging es einige Stufen hoch. Unterwegs wurde ich noch angesprochen, dass man nach 120 mal hoch und runter seinen Frühsport erledigt hätte. Die Mainzer scheinen ein sehr redseeliges Völkchen zu sein, ich wurde auf meinem kurzen Alleingang, der ungefähr eine Stunde dauerte, mehrfach ganz nett angequatscht im vorbeigehen. 

Jedenfalls landete ich in der Oberstadt "Am Römertor". Und das sah dort wirklich schön aus!


Wenn man noch ein paar Stufen weiter ging, erreichte man auch die schönen Rundbögen und konnte auf die Stadt hinunter schauen. Der Dom lag in Reichweite. Und der Himmel war trotz der Sonne dramatisch gefärbt...

Doch nun endlich in die Kirche St. Stephan! Endlich die Chagall-Fenster sehen!

Es war nicht mehr weit. Von außen sahen die Kirchenfenster total unscheinbar aus.
Also hinein, ich war sehr neugierig. Ich betrat die Kirche und blieb auf der Schwelle stehen. Schnappte nach Luft und konnte kaum fassen, was ich sah. Ich stand in einem Traum aus blau. Intensive Farben umfluteten mich und alles war in wunderbares Licht getaucht. Wunderschön!






Repliken der Entwürfe Chagalls sind auch ausgestellt. Die Originale lagern im Bistum hinter verschlossenen Mauern, sie wurden erst kürzlich zurück gekauft und sind viel zu wertvoll, als das man sie unbeaufsichtigt ausstellen würde. Ich habe sie mir ganz genau angesehen - sie sind wunderschön. Toll, wie aus solchen Entwürfen dann die Fenster werden... Chagall war immerhin schon 98 Jahre alt, als das letzte der 9 Fenster eingebaut wurde. 
Dies ist ein Fenster von Charles Marq. Er war 28 Jahre lang Schüler von Chagall und führte die Arbeiten nach Chagalls Tod für die restlichen Fenster fort. Sie passen perfekt zu Chagalls Fenstern und so leuchtet die ganze Kirche. Es sieht atemberaubend schön aus.


Satt sehen konnte ich mich nicht, aber die anderen warteten schon auf mich. Zum Andenken kaufte ich mir noch zwei Heiligenbildchen mit Motiven von Chagalls Fenstern und machte mich auf den Rückweg zum Weihnachtsmarkt. Da ich ein wenig anders gelaufen bin als auf dem Hinweg (jetzt konnte ich mich am Dom orientieren, da brauchte ich keine Straßenkarte mehr) kam ich noch an den Määnzer Mädchen vorbei. Das ist ein Brunnen, gebaut 1978 auf dem Ballplatz, einem netten, lauschigen Plätzchen. Im Sommer läuft über die Regenschirme der Mädchen das Wasser nach unten.

Und in den Wintermonaten schmückt sich das Mädchen mit einer Kette über dem Arm:

Am Abreisetag sind wir dann noch mal kurz durch die Innenstadt gelaufen, haben dieses nette Haus entdeckt

 und einen öffentlichen Bücherschrank. Das finde ich ja total faszinierend!
Doch unsere Kinder meckerten beide, es regnete und ich bekam tierische Kopfschmerzen, besonders gut war es uns ja sowieso nicht gegangen. Also traten wir dann den Heimweg an. Und für die danach folgenden 1 1/2 Wochen lag ich total flach. Die schönen Bilder der Kirchenfenster erfreuen mich aber jeden Tag, denn ich habe die Heiligenbildchen auf meinem Nachttisch aufgestellt zur Erinnerung. 

So, das war nun mein ausführlicher Bericht aus Mainz und den Chagallfenstern. Wenn ihr Fragen habt oder mir sagen möchtet, wie ihr die ausführlichen Reiseberichte findet - schreibt mir doch einen Kommentar! Ich freue mich sehr darüber!!!
Und schon bald gibt es wieder einen Reisebericht...

Bis bald, eure Nina

Sonntag, 27. Dezember 2015

Zuckerstangen

Hallo Ihr Lieben!

Noch ein paar weihnachtliche Kleinigkeiten. Wir hatten hier am 12.12.2015 einen ganz kleinen aber wunderschönen und kuscheligen Weihnachtsmarkt, auf dem ich auch ausgestellt habe. 

Dabei habe ich auch das hier zum Verkauf angeboten:


 Bitte entschuldigt die furchtbare Bildqualität. Geknipst habe ich zu einer Zeit, als das Dorf, in dem ich wohne, mehrere Tage im dichten Nebel verschwunden war - da ist selbst tagsüber nicht zu retten...


 Es sind einfach nur Zuckerstangen mit einer netten Verpackung drum herum. Als kleines Mitbringsel, wenn man in der Adventszeit eingeladen ist oder auch als kleine Freude zwischendurch. 




So, das war es auch schon für heute. Bis bald! Eure Nina

Freitag, 25. Dezember 2015

Weihnachten!

Hallo Ihr Lieben!

Von Herzen wünsche ich all meinen Lesern wundervolle Weihnachten! Lasst die Geschichte vom Wunder der Geburt Jesu in euer Herz und dort als Licht warm und dauerhaft scheinen. 

Da ich in der Vorweihnachtszeit immer so viel zu tun habe, habe ich noch keinen auch noch so kleinen Moment gefunden, um euch ein paar von meinen Weihnachtswerkeleien zu zeigen. Deshalb fange ich erst jetzt, wo fast alles schon vorbei ist, damit an. Der Blogpost für meinen kurzen "Alleingang" in Mainz liegt auch unvollendet in der Abteilung "Entwürfe" herum... Doch nun habe ich wundervollen Urlaub, und ich hoffe, dass ich in diesen Tagen dazu komme, diesen Blog hier mit neuen Geschichten und Bildern zu füttern.

Heute zwei Weihnachtskarten, sie sind sehr ähnlich, einmal in rot und einmal in grün.

Die rote Version ist quadratisch. Das Dorf wird gestempelt und dann ausgemalt. Dazu benutze ich Farbe aus dem Stempelkissen. Ich drücke das Stempelkissen fest in den dazugehörigen Deckel, dann bleibt dort Stempelfarbe hängen. Diese Stempelfarbe nehme ich dann mit meinem Wassertankpinsel auf und vermale sie in den einzelnen Flächen. Mehr Farbe am Pinsel gibt einen dunkleren Farbauftrag, weniger Farbe dementsprechend einen helleren. Das könnt ihr bei den Tannenbäumen ganz gut sehen. 
Außerdem habe ich Strukturpaste auf ein Holzstäbchen (dazu eignet sich auch prima ein Zahnstocher) gemacht, und sie dann vorsichtig als Schnee auf die Häuser, Bäume und Felder gemacht.  Das hat großen Spaß gemacht! Ich male sehr gerne aus...


Rund um den Spruch habe ich noch Glitzerkleber gestrichen, ebenfalls mit einem dünnen Holzstäbchen. 

Und nun kommt noch die grüne Version, diese ist rechteckig und ansonsten sehr ähnlich. Nur dass sie eben grün ist...
Hier habe ich außerdem auf der ganzen Karte (neben dem ovalen Motiv) noch Glitzerkleber verteilt. So funkelt die ganze Karte golden. Auf dem Foto sieht es es mehr wie Dreck aus :-)
Die Bäumchen glitzern ebenfalls etwas. 



 So ihr Lieben. Wir werden uns jetzt mal wieder in Schale schmeißen und dann geht es auf zum Feiern mit der Familie! Gestern hatten wir einen wundervollen Heilig Abend. Mit sehr aufgeregten Kindern, einer kurzeitig aufgeregten Nina und einem sehr harmonischen Abend zu viert unter dem Baum. Aufgeregt war ich kurzzeitig, da meine Freundin M. und ich ja das Krippenspiel leiten und man bei einer vollbesetzten Kirche doch immer etwas nervös wird. Wir haben zwar das Krippenspiel letzte Woche schon zwei mal im Seniorenzentrum im Nachbarort aufgeführt und es hat alles absolut super geklappt, doch es ist noch mal etwas anders, wenn alle Leute aus dem eigenen Dorf dir auf die Finger schauen, was du so das ganze Jahr mit den Kindern machst. Wir haben öfter Aktionen für die Öffentlichkeit und werden es auch nie müde, Spenden zu sammeln oder andere Dinge für den guten Zweck, doch irgendwie ist es an Weihnachten noch mal anders. Aber natürlich haben wir die besten Kindergottesdienst-Kinder der Welt und sie haben es so fabelhaft gemacht, dass ich mit stolz geschwellter Brust, 20 cm größer und von einem Ohr zum anderen lachend aus der Kirche ging. Ihr 19 Kinder - so unterschiedlich ihr seid, so toll seid ihr auch alle!!!

So und jetzt ist wirklich Schluss, bis bald!!! Genießt die Feiertage!!!

Eure Nina

Montag, 7. Dezember 2015

Mainz wie es schnipselt und backt


Hallo Ihr Lieben!

Von unserem ersten Adventswochenende möchte ich euch noch berichten, das wir auch dieses Jahr in Mainz verbracht haben.
Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland bieten in der Adventszeit ein besonderes Programm an. Das heißt passenderweise "Adventsprogramm". Und beinhaltet folgendes:
- 2x Nachmittagskaffee mit Gebäck
- ein Lebkuchenhaus
- Adventsgeschichten
- herzliche Begrüßung mit Umtrunk
- stimmungsvolles Lagerfeuer mit Kinderpunsch und Glühwein
- adventliche Basteleien
- fröhliche Weihnachtsbäckerei
- Weihnachtsmusik beim Basteln und Backen
- geführter Adventsspaziergang
- toller Weihnachtsstiefel für die Kinder
- großer Advents-Frühstücks-Brunch am Abreisetag

So. Das sind die beworbenenen Fakten. Und genauso findet es auch statt! Ich kann jetzt nur von der Jugendherberge in Bad Marienberg und von der in Mainz sprechen - sie halten genau das, was sie versprechen. In Mainz ist das Programm sogar ein wenig umfangreicher als in Bad Marienberg.

Die Herbergsleitung ist nett und wir fühlen uns immer sehr wohl und gut aufgehoben. Jugendherbergen haben ihr ganz eigenes Flair. Wer aber bei dem Wort "Jugendherberge" an überfüllte und schäbige Zimmer denkt, die er vielleicht als Kind oder Jugendlicher auf Klassenfahrten kennen gelernt hat, dem muss ich sagen, dass die Jugendherbergen heute ganz anders sind.
Man schläft zwar auch als Familie in Stockbetten. Man muss auch immer noch sein Bett selbst beziehen. Und man muss auch immer noch selbst seinen Tisch abräumen. Ist ja auch kein Hotel!

Dafür ist auf den Zimmern ein eigenes Bad (Achtung - es gibt im Bereich der Kategorie I-III auch immer noch viele, die das nicht bei jedem Zimmer bieten, wir buchen Kategorie IV und da sind die Bäder mit dabei, wie im Hotel), es erwartet einen eine kleine Leckerei auf den Kopfkissen - und manchmal ist sogar das Bett schon gemacht.

Es ist alles sehr sauber und ordentlich, in Mainz und Bad Marienberg ist der Bereich um das Bistro sehr gemütlich und man nutzt diesen Bereich (z. B. auch in Göttingen) gerne als Treffpunkt um mit anderen Gästen in Kontakt zu kommen. Überhaupt ist eine Jugendherberge immer ein Zentrum der Begegnung und eine gute Möglichkeit, ungezwungen neue Menschen kennen zu lernen.

Das Essen ist durchweg lecker und wird in Buffetform angeboten, die Salatbar ist jedesmal wieder der Hit, da gerate ich ganz aus dem Häuschen, wenn ich diese appetitliche Fülle an Salaten sehe. Und die Blumenkohlsuppe hätte ich am liebsten eimerweise nach Hause mitgenommen! Aber auch das warme Essen ist richtig lecker. Für mich als Vegetarier ist nur eine kurze Nachfrage beim Koch (der immer am Buffet als Ansprechpartner zugegen ist) und schon bekomme ich etwas extra, wenn es nicht sowieso schon genug Auswahl gibt.


Die Räume sind alle sehr hell und freundlich, das Personal ist immer nett und besonders in Göttingen hatte ich die Herbergsleitung sofort in mein Herz geschlossen - so liebe und zuvorkommende Menschen!

Ja, das ist ein eindeutiges JA zum übernachten in Jugendherbergen. Jetzt wollt ihr aber bestimmt auch endlich mal sehen, was wir das Wochenende über so gemacht und erlebt haben, oder?

Wir sind zeitgleich mit unseren Freunden dort eingetroffen, haben eingecheckt, die Betten bezogen und uns dann gleich wieder unten im Bistro getroffen. Dort war schon der Tisch reich gedeckt, es gab viele Pfeffernüsse, Lebkuchen, Stollen, Kakao, Kaffee und Tee (mit dicken Kluntje, hmmm...) in reichlicher Auswahl. Das, wie gesagt, war auch schon in unserem Preis enthalten. Wir haben lange zusammen gesessen und gequatscht. Die Kinder waren in der Spielecke gut versorgt. Platz zum rennen und toben gibt es auch und es stört niemanden dort, wenn die Kinder flitzen und laut sind. Das entspannt auch die Eltern sehr!




Der Empfangsbereich an den sich das Bistro anschließt



Dann gab es Abendessen. Bei der Salatauswahl lief mir wie gesagt das Wasser im Mund zusammen. Sooo lecker!! Und das hier ist nur ein ganz kleiner Teil der Auswahl!


Jede Familie hat einen Tisch, der mit Namenschild gekennzeichnet ist, sodass man nicht noch lange nach einem Tisch für 8 Personen suchen muss. Man kann erst am Buffet aussuchen und dann ganz gemütlich zum Platz gehen. Zum Trinken gibt es immer Wasser, Tee (kalt und warm) und Saft. Alles - das Essen und die Getränke - sind so aufgebaut, dass die Kinder selbstständig holen können, was sie möchten.

Nach dem Essen gab es leckere Begrüßungscocktails - da ein Familienevent natürlich alkoholfrei - und eine kurze Erläuterung zum Programm. Anschließend haben wir noch ein Lebkuchenhaus gebaut und auch gleich verschönert. Und Zuckerguss genascht!


Am nächsten Tag gab es leckeres und reichhaltiges Frühstück, mit Joghurt, verschiedenen Sorten Müsli, Obstsalat, Käse- und Wurstplatte, verschiedenen Brötchen und Marmeladen. Direkt danach sind wir ins Tagesprogramm gestartet, es wurde gebacken und gebastelt. Wir haben zuerst gebacken. Der Teig ist bereits fertig, es gab hellen und dunklen Teig. Die Ausstechformen liegen bereit, die Bleche sind bereits mit Backpapier belegt. Ausrollen, ausstechen, fertig. Gebacken werden Sie in der Küche, wir haben sie am Abreisetag fertig verpackt in Blechdosen abholen können. Toll, oder?


Wir haben den ganzen Dreck einfach liegen gelassen - naja, die Ausstechformen und Verzierperlchen haben wir wieder weg geräumt - Tisch abwischen hat die Dame uns nicht lassen...

Wir haben Hände gewaschen und den Raum gewechselt. Dort haben wir weihnachtliche Girlanden gebastelt, mein Mann, der nie bastelt, hat sogar zwei Fröbelsterne gemacht! Leider habe ich noch gar kein Foto von unseren Girlanden gemacht, kann ich euch also gar nicht zeigen.

Jetzt brauchten wir erst mal eine leckere Stärkung! Also nach unten, in den Speisesaal. Und wieder war es so lecker! Die dicken Bäuche konnten wir noch mal 20 Minuten auf unseren Stockbetten ausruhen bevor wir mit dem Bus auf den Weihnachtsmarkt in die Innenstadt gefahren sind. 





 Ich habe dann noch einen extra Ausflug ganz alleine gemacht, während die anderen über den Weihnachtsmarkt gebummelt sind und sich mit gebrannten Mandeln vollgestopft haben. Doch davon berichte ich in einem Extra-Post.
Pünktlich zur Karussellfahrt war ich wieder da und wir haben uns einen ersten Glühwein gegönnt, während die Kinder auf dem Karussell ihre Runden gedreht haben.  Das Wetter war wunderbar, wir standen im Sonnenschein auf dem Weihnachtsmarkt. Als es dunkel wurde, sind wir mit dem Bus zurück gefahren in die Jugendherberge. 

Und schon wieder gab es Essen! Ja, so eine Vollpension hat schon was...
Da wir alle etwas angeschlagen waren, haben wir uns gleich ans Lagerfeuer gesetzt, während die anderen eine Fackelwanderung durch den Volkspark gemacht haben. Wir haben die Wärme genossen und ins Feuer geschaut bis unsere kleine Tochter sagte: "Ich könnt' ewig da rein schauen, das lässt mich gar nicht los!". Als die anderen wieder da waren, gab es noch eine kleinen Advents-Gute-Nacht-Geschichte am Feuer und Glühwein und Kinderpunsch. 


Mit einem großen Advents-Brunch haben wir dann Sonntags unseren Aufenthalt gemütlich beendet. Es gab Speck, Würstchen und Rührei, Muffins, mit Blaubeer-Vanillecreme gefüllte Crêpe oder auch Palatschinken, wir wir lieber sagen, viele Brötchen, Joghurt, ganz besonders leckeren Obstsalat... und noch so viele Sachen mehr, dass ich sie gar nicht aufzählen kann.  

Es war ein wunderschönes Wochenende, dass aber seinen Tribut forderte. Ich war schon vorher angeschlagen, hatte Halsschmerzen und Schnupfen. Doch was dann folgte, war nicht schön. Ich habe die ganze letzte Woche umgelegen, es hatte mich wirklich arg erwischt. Und ich bin immer noch nicht fit, bin immer noch krank geschrieben. Doch jetzt wird es, das Antibiotikum hilft nun zum Glück. Trotzdem war es ein tolles Wochenende!
Ich kann euch Jugendherbergen nur empfehlen. Und schon im Januar fahren wir wieder in eine, dann folgt auch ein Bericht. Ich lese in letzter Zeit viele Reise-Blogs, da wir ja auch 4-5 mal im Jahr verreisen. Oft nicht so weit, aber das macht nichts. Raus kommen, was anderes sehen, den Horizont erweitern. Und wie ich bei meinen Kindern immer sehe und daher oft sage: "Reisen bildet." Was die beiden alles schon gelernt haben und miteinander verknüpfen können, weil sie mit offenen Augen diese Reisen antreten, das ist echt toll zu sehen. 
Jedenfalls möchte ich auch ein bisschen ausführlicher über unsere Reisen berichten und damit habe ich heute nun angefangen. Ich hoffe, mein Beitrag ist nicht zu lang und ihr habt bis zum Ende durchgehalten?
Jetzt habt ihr es geschafft...
Bis bald, eure Nina