Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

Donnerstag, 25. August 2016

Sommerfrische Karte

Hallo Ihr Lieben!

Schwitzt ihr auch? Ist das nicht herrlich, endlich nicht mehr frieren... Ich freue mich so sehr über das wunderbare Sommerwetter! Schön, dass die Tops und Röcke noch mal raus dürfen aus dem Schrank.

Und bevor ich euch demnächst wieder etwas über unsere Reise erzähle, gibt es hier ein schnelles Kärtchen - denn ab und zu bin ich ja auch noch kreativ...


Eine sommerlich-frische Karte!


Sie sieht doch nach wunderbarem Sommer aus, oder?

Also, bleibt kreativ und genießt den Sommer!

Bis bald, eure Nina

Sonntag, 14. August 2016

Roadtrip nach Schweden


Ihr Lieben!

Wir sind nun schon einige Tage wieder zu Hause, der Arbeitsalltag hat uns auch längst wieder fest im Griff, wenn auch für unsere Kinder noch Ferien sind - so viel Urlaub haben wir selbst leider nicht...

Die Fotos unserer Reise sind gesichtet, die Eindrücke verdaut und so kann ich euch heute einen ersten Bericht schreiben.


 - Unser Sommer in Schweden -


Die Idee


Schon lange war Schweden ein Ziel meiner Träume. Schon einige Jahre hatte ich immer wieder die Idee, mal bis nach Schweden zu fahren. Doch wie das so ist, irgendwas ist immer. Andere Wunschziele, die Kinder zu klein für so eine weite Strecke,...

In der Zwischenzeit hatte ich jedoch meine Kinder, insbesondere die Große, mit meinem Wunsch nach einem Sommer in Schweden angesteckt. Und irgendwann sagte mein Männe dann „wenn du eine passende Unterkunft findest – dann mach mal“. Ja, das lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen! Da wir Astrid-Lindgren-Fans sind (in meinem Fall seit Kindheit an), sollte es auch Småland sein, am besten nah dran an allen Astrid-Lindgren-Orten, die es dort so gibt. In den Weiten des www fand ich recht schnell interessante und einigermaßen erschwingliche Ferienhäuser in der Gegend und mein „Sommertraum“ konnte endlich wahr werden!

Die Brücke nach Fehmarn am ersten Tag - nun haben wir
es gleich endlich geschafft!

Da wir gute 1100 km reine Fahrstrecke + 2 Fährüberfahrten zu fahren haben, machte ich aber einen richtigen Roadtrip aus dieser Reise. 21 Tage hatten wir insgesamt Zeit, 18 davon waren wir tatsächlich unterwegs. Unsere Reise führte uns über Fehmarn nach Schweden und über Kopenhagen und Lübeck wieder nach Hessen zurück.  

dies ist eine der Brücken in Dänemark über die wir gefahren sind,
zwischen den beiden Fährfahrten
 
Spannend! Das erste Mal Fähre fahren
für unsere Jüngste.



Vorstellungen und Realität


Was stellt man sich vor, wenn man an einen Sommer in Schweden denkt? Rote Häuser in viel grünem Wald oder an einem See. Viele Seen, die ideal zum baden sind. Elche. Gemütliche Städtchen. Ruhe. Zimtschnecken. Unberührte Natur. Blauen Himmel und angenehm warme Temperaturen.

das ist unsere "Basisstation", unser Schwedenhäuschen mit riesigem Garten


Und soll ich euch was sagen? Wir haben genau das gefunden. Alles. Es war wunderbar!

Es waren tolle Tage, es war ein perfekter Sommer in Schweden – so wie wir uns das immer gewünscht und vorgestellt haben. Wir hatten so richtig gutes Wetter und konnten fast jeden Tag in einem der vielen Seen baden. Denn wenn Schweden etwas zu genüge hat, dann sind es Seen. Und große Wälder. Und Platz.

die Seen schauen wirklich so aus, wie man das in Reiseprospekten immer sieht!

Bei einer Fläche von 449 964 km² ist über die Hälfte des Landes mit Wald bedeckt und auf jeden Quadratkilometer Fläche kommen durchschnittlich nur 22 Menschen (im Vergleich: in Deutschland sind es 229 Menschen pro km²). Und es gibt in etwa 100 000 Seen. Wahnsinn, oder?



Das bedeutete für uns jedoch: wer was sehen will, muss weite(re) Strecken in Kauf nehmen. Zumindest wir empfanden es als recht weit, denn hier zu Hause ist alles schnell erreichbar. Da sind wir schon verwöhnt, das gebe ich zu. Wir hatten eine „Basisstation“ für 14 Tage, deshalb haben wir es so aufgeteilt, dass wir abwechselnd einen längeren Ausflug machten, dann aber auch immer mal wieder einen Tag ganz am See verbracht haben. Da war für alle der Erholungsfaktor am höchsten – und Erholung hatte nicht nur ich dringend nötig! Die Zeit vor der Reise war für alle sehr anstrengend.

ist das nicht ein Traum? Das ist unser Lieblingssee, an (und in!) dem wir wirklich oft waren
Für die Kinder bedeutet ein Tag am See erstens sehr viel Spaß, weil sie ständig im Wasser sind und zweitens Freiheit. Denn hier picknicken wir ungezwungen und ohne feste Zeiten, es gibt viele Kekse und natürlich Zimtschnecken zum naschen (wer viel schwimmt und tobt hat viiiiiiiel Hunger...) und meistens verläuft der Tag nach ihren Regeln. Und wie das so ist: wenn die Kinder entspannt und gut gelaunt sind, sind es die Eltern auch. Endlich mal lesen! Oder ein Spiel spielen, ganz ohne die Kinder. Sogar unterhalten, ohne das einer dazwischenquatscht, funktioniert!

Meine Pläne...


Natürlich haben wir in den 18 Tagen auch noch viele andere Dinge unternommen und erlebt, so dass es für einen einzigen Post viel zu viel ist. In Kürze werde ich deshalb noch ein paar weitere Berichte über unseren Roadtrip einstellen, das werden sein:

  • ein Besuch im Elchpark
  • Astrid-Lindgrens-Welt
  • Västervik
  • Kalmar und Öland
  • das schwedische Gesundheitssystem und ich
  • auf Astrid-Lindgrens Spuren
  • Kopenhagen
  • Lübeck

Ich hoffe, ich konnte euch schon mal ein klein wenig neugierig machen!

Also - bis bald und bleibt reisend!!

Donnerstag, 4. August 2016

Blogparade: Meine Reisen als Kind

Hallo Ihr Lieben!


heute habe ich einen Beitrag zu einer Blogparade für euch! 



Lena hat zu einer Blogparade aufgerufen. Ihr Blog „Family4travel“ ist mein allerliebster Reiseblog – ich finde mich oft in ihren Texten wieder und das ist schön. Und so habe ich mich natürlich sehr gefreut, als ich den Aufruf zu ihrer Blogparade gelesen habe.

Ich wollte schon so lange mal in den alten Alben meiner Eltern stöbern und sehen, ob die Fotos immer noch meinen Erinnerungen entsprechen. Also habe ich diesen Vorsatz nun endlich mal in die Tat umgesetzt. Mein Mann schaute mich immer öfter zweifelnd an, je weiter ich in die alten Fotoalben vordrang. Denn mir entfuhr immer wieder ein begeistertes Quietschen oder ein Freudenschrei. Manchmal auch begleitet von Fußgetrampel, das sei an dieser Stelle erwähnt. Ich freute mich so sehr, dass es zu all meinen liebsten Erinnerungen passende Fotos gab!

Es ist sehr lustig, was man als Kind besonders in Erinnerung behält. Dinge, die andere als völlig belanglos empfinden, selbst wenn sie dabei waren. Wenn man natürlich (wie mein Mann) das Ganze 30 Jahre (oder mehr) später unter hektischem Gequietsche und Freudengetrampel erzählt bekommt, erntet man schon mal seltsame Blicke. Aber was soll's – er kennt mich so lange, er weiß, dass ich gelegentlich einen an der Waffel habe...

Doch nun zum eigentlichen Thema. Meine Reisen als Kind. Meine erste Reise führte mich mit ca. 15-16 Monaten in den Schwarzwald. Dort fütterte ich die Enten und bekam Windpocken. Erinnern kann ich mich an beides nicht.

Sehr wohl erinnere ich mich aber an die liebe Handpuppe Maus. Denn die Maus mit ihren riesigen Ohren und dem niedlichen Schnäuzchen begleitet uns auch heute noch auf jede Reise. Meine Mama spielte mir mit dieser Maus auf langen Autofahrten immer etwas vor. Immer dann, wenn die lange Fahrt unerträglich wurde, drehte sich Mama auf dem Beifahrersitz nach hinten zu mir (und später auch zu meiner Schwester, als diese die Familie einige Jahre später komplett machte) um. Und spielte bis ihr speiübel wurde vom ständigen nach-hinten-sehen. Tja, heute sitze ich vorne und spiele die Maus. Immer, wenn die langen Fahrten unerträglich werden...

Ich habe ein Bild gefunden, auf dem die Maus, damals noch futschneu, mich begrüßt. Ich bin auch noch ziemlich futschneu, denn das ist besagte Reise in den Schwarzwald. Das Fell der Maus ist ein bisschen strubbeliger und das Schnäuzchen ist ein wenig schief geworden in all den Jahren. Sonst sieht sie aus wie immer.

lebenslange Freundschaft: die Maus und ich

Die Jahre vergingen und jedes Jahr starteten wir in einen Sommerurlaub. Für mich roch das schon wochenlang vorher nach Abenteuer und großer Freiheit. Wir sind grundsätzlich mit dem Wohnwagen verreist. Manchmal haben meine Großeltern diesen schon vor uns „runtergezogen“ und wir haben ihn später wieder mit „hochgebracht“. „Runter“, das war erst der Balaton in Ungarn und danach die Adriaküste in Italien. Für mich ist Campingurlaub heute noch der Inbegriff von Freiheit, auch wenn wir selbst so nicht reisen.

Und die Grenzen!! Damals war das so unfassbar spannend, mitten in der Nacht an die weithin sichtbare Grenze zu kommen. Kennt ihr das noch? Alles war beleuchtet. Wir wurden angehalten, mussten die Pässe zeigen, vielleicht sogar den Wohnwagen öffnen. Das war vielleicht spannend! Ich lag quer auf der Rücksitzbank und hatte bis dort hin geschlafen um dann den Grenzbeamten mit verschlafenem Gesicht entgegen zu schauen.

Und auf dem Campingplatz gab es immer was zu tun. Was ich beim durchschauen der alten Bilder festgestellt habe: wir haben uns scheinbar hauptsächlich von Wassermelone ernährt. Meine große Tochter lachte sich weg, weil wir auf jedem zweiten Bild eine Melone in den Händen halten. Essen, abwaschen, grillen, malen, lesen, spielen – alles draußen. Freiheit!

Apropos Essen: einer meiner Quietschmomente war dieses Foto:

mein "Tisch" und mein blaues Stühlchen - ich liebte es so sehr!!
Das bin ich an meinem eigenen Tisch. Ich hatte immer dieses wunderbare Stühlchen mit dem blauen Plastik-Schnur-Bezug (keine Ahnung, wie ich das sonst nennen soll, es war wie eine Schnur, die um den Stuhl gewickelt war) und mein „Tisch“ ist ein Holzklappstuhl. So habe ich am allerliebsten gegessen. Das gab es nur im Campingurlaub. Ich habe es sehr geliebt!

Ich kann mich auch erinnern, dass wir in Budapest waren und habe sogar noch ein paar Fotos davon gefunden. 

Mama und ich in Budapest, oben bei der Fischerbastei.
(Was ich da allerdings mit meiner Jacke mache, entzieht sich heute meiner Kenntnis...)

Der Vater einer Urlaubsfreundin zieht uns mit dem
Surfbrett auf dem Balaton im Boot hinter sich her

Und - noch ein Quietschmoment - ich habe ein Körbchen auf dem großen Korbmarkt bekommen. Wo dieser Markt stattfand, weiß ich nicht mehr. Aber in unserem gerade vergangenen Urlaub (davon bald mehr) hatte ich gerade über dieses schöne Körbchen gesprochen, ihr seht es hier rechts in meiner Hand. Und dann finde ich dieses Foto!!!

Wenn ich die Augen schließe, spüre ich noch, wie wir dort lang laufen. Die Luft ist trocken, heiß und staubig. Die Autos fahren massenhaft an uns vorbei und der Weg ist so weit. Und ich bin sooooo glücklich, denn ich habe das wunderbare Körbchen bekommen! Seht euch mal die Autos an, die sind der Kracher, oder?

Mama und ich  - und das schöne Körbchen in meiner rechten Hand

Ein Bad mit Papa in den Seerosen des Theralsees in Hévíz

An Italien habe ich auch nur die besten Erinnerungen. Die Italiener waren damals verrückt nach kleinen blonden Mädchen und streichelten mir immer wieder über meine weißblonden Locken. Ich werde im Herbst sehen, ob meine mittlerweile dunkelblonden Haare ohne Locken noch Entzückensrufe bei den Italienern hervorbringen... *hihihi*

den ganzen Tag draußen spielen

Italien heißt „Kokobello“. Kennt ihr den? Den Mann, der „Kokobello, Kokobello“ rufend am Strand entlang kommt, in der Hand eine Kühlbox voller Kokosnuss-Stücke? Mensch, was waren die lecker... Und erst die sauleckeren mit Vanillepudding gefüllten Kräppeln (in anderen Gegenden sagt man dazu Berliner), die ich auf dem Schoß meiner Mama sitzend verdrückt habe... Mjam...

Italien heißt aber auch „Kugelbahn“. Am Strandkiosk gab es immer kleine Beutel mit solchen Plastikkugeln drin. Die waren auf der einen Seite bunt und auf der anderen durchsichtig. In der durchsichtigen Hälfte war ein Bild zu sehen, mal ein Auto oder ein Flugzeug oder irgendetwas anderes. Jedes Jahr kauften wir ein solches Beutelchen mit Kugeln. Denn mein Papa hat jeden Tag riesige Kugelbahnen aus Sand mit mir gebaut, auf denen die Kugeln nach unten sausten. Von diesen Kugeln existieren übrigens heute noch welche im Keller meiner Eltern...

Tatata - dies ist einer der besagten Kugelbahnen!

Später, als meine Schwester dann größer war und wir nicht mehr gut zusammen in dem kleinen Bett im Wohnwagen schlafen konnten, habe ich mein eigenes Zelt draußen bekommen. Noch mehr Freiheit, noch mehr Abenteuer. Mir fallen so viele Geschichten ein, wenn ich drüber nachdenke. Mensch, das war immer eine ganz, ganz tolle Zeit. Und es ist noch richtig viel davon da, wenn ich drüber nachdenke. 

Danke Mama, danke Papa, dass ihr diese Reisen immer mit uns unternommen habt und euch das Geld irgendwie zusammengespart habt um einmal (später dann auch zweimal) im Jahr eine wundervolle Reise zu unternehmen! Und eigentlich kein Wunder, dass ich heute unter Fernweh leide, oder?

Wie waren eure Reisen als Kind? Wo seid ihr gewesen, was habt ihr erlebt? Schreibt mir doch einen Kommentar oder – was noch viel besser ist – macht doch bei Lenas Blogparade mit!!

Ich wünsche euch wunderbare Erinnerungen, bis bald, eure Nina
 

Sonntag, 24. Juli 2016

Hallo Ihr Lieben!


Feste muss man feiern, wie sie fallen! So war kürzlich eine Karte zum 18. Geburtstag gefragt. 18 ist jung - da kann man schon mal richtig knallige Farben nehmen, dachte ich. Und so entstand mit den Farber Castell Gelatos diese Karte:







Gefällt sie euch? Ich hätte mich mit 18 bestimmt drüber gefreut (wenn dann noch ein Scheinchen drin gelegen hätte noch mehr...) *grins*

Bis bald! Eure Nina

Mittwoch, 20. Juli 2016

Ein Abschied ist auch ein Neuanfang!

Hallo Ihr Lieben!

Weil es gerade so gut in unsere eigene Familie passt (wir haben gerade Kindergarten- und Grundschulabschied zu beklagen, sie sind doch beide arg traurig über die Abschiede) will ich euch die Karte zeigen, die neulich zu einem Abschied in die Rente entstand. Ich finde, das mit jedem Abschied (also vom unumkehrbaren Abschied mit dem Tod mal abgesehen) auch etwas neues beginnt. Nur weil ich in Rente gehe, ist ja mein Leben nicht zu Ende. Es beginnt etwas Neues, das auch total schön sein kann. Und so wird es mit den Abschieden vom Kindergarten und der Grundschule sein. Das Leben besteht aus Veränderung - so ist es einfach. Nicht einfach, das in jungen Jahren zu lernen - wo es doch auch uns Erwachsenen oft noch schwer fällt.

Aber zurück zur Karte! Eine Karte in DIN A 4 sollte ich machen. Hmmm... Das ist nicht leicht eine große Karte sinnvoll zu gestalten und zu füllen. Da muss man gut überlegen, was man drauf macht, damit es nicht zu leer und auch nicht zu überladen aussieht! Alle Stanzen, die ich habe, sind eher für normalgroße Karten ausgelegt. Doch ich war am Ende ganz zufrieden und die Auftraggeberin glaube ich auch. Seht selbst:




Unten habe ich den Spruch von Hermann Hesse aufgebracht, da er so schön zum neuen Anfang passt.


Oben auf der Karte:

Und das habe ich innen noch gemacht - es sah bei der riesigen Karte einfach zu nackt aus...


So ihr Lieben, nun sage ich: bis bald! Eure Nina

Dienstag, 12. Juli 2016

kuscheliger Nachwuchs

Hallo Ihr Lieben!

Bei uns hat es mal wieder Nachwuchs gegeben. Ganz kuschelig ist er. Einen satten, braunen Ton hat sein kuscheliges Fell. Und die Nase, so blank und schwarz. Und die Äuglein! So munter und doch noch ein wenig ängstlich schauen sie umher...

Na, sagt ihr mir, an welchen Nachwuchs ihr denkt? Ich wüsste zugerne, was ihr glaubt, was es ist...


Ich werde es euch am besten einfach mal zeigen, das neueste Familienmitglied, oder?

Na, nun habt ihr eine andere Idee, wie gerade eben noch, was?

Hier ist sie auch schon im Ganzen!

Darf ich vorstellen? Das ist Lene. Ist vor ein paar Wochen (kurz vor unserem Zeltwochenende) geschlüpft. Ich wollte so lange schon mal einen Teddy nähen. Nun habe ich endlich Teddystoff bestellt, und Nasen und Augen und mich gleich dran gesetzt. Ein Schnittmuster war schnell gefunden und schon ging es los! Es war so schön, zu sehen, wie unter meiner Nadel langsam das Teddykind entstand. Sie ist übrigens komplett mit Nadel und Faden in meiner Hand - ganz ohne Nähmaschine - entstanden. Lediglich für das Kleid habe ich die Maschine rausgeholt. 


Sie hat sogar Gelenke, damit sie Kopf, Arme und Beine bewegen kann. 
 







Und, was sagt ihr? Für's allererste Mal nicht so schlecht, oder? Ich habe sie sehr lieb, die kleine Lene. Und falls ihr fragen wolltet: Nein, sie sucht kein neues Zuhause. Sie will unbedingt!!! bei mir bleiben. Das erste Teddykind ist doch was ganz besonderes, oder?

Habt einen kuscheligen Abend!

Bis bald, eure Nina

Samstag, 2. Juli 2016

Sehnsuchtsort - "Back-to-the-roots-Challenge" von Mel

Hallo Ihr Lieben!


Und schon wieder möchte ich euch etwas zeigen, das mit einer Challenge zu tun hat. Mit diesem Beitrag möchte ich bei Mel und ihrem wunderbaren Blog "Kreativsüchtig" teilnehmen!


Bei dieser Challenge geht es darum, beim scrappen auch mal ohne das ganze Schnick-Schnack auszukommen. Sondern mal nur das zu benutzen, was jeder sowieso zu Hause hat: Schere, Kleber, Cutter, Wasserfarben, Pinsel, Lineal, Tacker, Locher und sonstiges Haushaltsgerät. Also alles, was nicht speziell für's Scrapbooking gedacht ist. 

Die Idee finde ich richtig gut. Ich habe mir schon vor einiger Zeit erst mal einen "Einkaufsstopp" verordnet. Viel zu viel Kram liegt in meinen Kisten, Schubladen und Fächern. Und viel zu wenig davon benutze ich wirklich. Also werden jetzt erst mal alle Dinge verarbeitet, die sich sowieso in meinem Besitz befinden. Klappt auch ganz gut. 

Naja, ich gebe es zu - ein bisschen Papier ist doch noch neu dazu gekommen. Das brauchte ich gaaaaanz dringend. Wirklich... (Und es wird auch aktuell schon verarbeitet!)

Jedenfalls fand ich die Idee "Zurück zu den Anfängen" wirklich gut. Meine ersten Alben habe ich im zarten Alter von ca. 13 Jahren verziert und aufgehübscht - sogar erste Alben selbst gebunden habe ich damals. Nur "Scrapbooking" nannte das natürlich noch kein Mensch.

Wenn ich mir die Kommentare bei Mel so durchlese, geht das ganz vielen so. Echt lustig!



Jetzt seid ihr neugierig, wie das Layout aussieht, stimmts'?

Hier ist es schon:


Verwendet habe ich folgendes:
- Tonkarton

- Kleber
- natürlich ein Foto :-)
- Tacker
- Wasserfarben
- Pinsel
- Deckel von zwei unterschiedlichen Dosen
- Schere
- schwarzer Stift
- Architektenpapier
- ein feuchtes Papiertuch
- Cutter
- Lineal

Noch eine kurze Entstehungsgeschichte:

Ich habe ein klassisches Layout in der Größe 12" x 12" gewählt (das sind 30,5 cm x 30,5 cm).

Zuerst natürlich das Tonpapier auf die richtige Größe bringen. Das Papiertuch mit Wasser anfeuchten und damit vorsichtig in der Wasserfarbe Farbe aufnehmen. Damit habe ich dann erst mal über das Papier gewischt (die blauen Streifen im Hintergrund). Dann habe ich mit einem sehr nassen Pinsel die selbe Farbe aufgenommen und dicke Kleckse über das ganze Papier verteilt. 

In der Zeit, wo die dicken Kleckse getrocknet sind, habe ich mich am Titel versucht - das war sehr schwer. Denn mit dem Pinsel so kleine Buchstaben zu schreiben, hat mich ein wenig verzweifeln lassen... Keine Ahnung, wie oft ich das immer wieder neu geschrieben habe.

Jetzt zu der Geschichte mit den Deckeln! Den Rand der beiden Deckel habe ich mit der Wasserfarbe angemalt. 



Und dann auf das Papier gestempelt (denn richtige Stempel sind ja nicht erlaubt!).  



Ein bisschen Schnick-Schnack muss sein, daher oben die Papierchen und die Tackerklammern. Und ja, das Foto muss auch gemattet werden - das sieht sonst irgendwie komisch aus. Doch Tonpapier ist ja erlaubt!












Hier seht ihr noch mal das Foto etwas besser. Es zeigt meine heißgeliebte Planai, unseren Lieblingsberg in der Steiermark. Denn man schaut von dort aus ganz wunderbar ins Tal und auf das Dachsteinmassiv gegenüber. Das Bild lässt mich tief atmen, alles vergessen und mein Herz vor Sehnsucht verkrampfen. Eben ein Sehnsuchtsort.





Mit dem schwarzen Stift habe ich dann übrigens noch rundherum ein paar Linien gedoodelt und schon war es fertig, das Layout. Gefällt es euch?


Es sind schon wundervolle Layouts zusammengekommen, schaut doch mal bei Mel vorbei!

Bis bald, eure Nina